Katholischer Deutscher Frauenbund
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Diözesanvorstand um weitere Ämter neu besetzt

In der Delegiertenversammlung des KDFB Diözesanverbands Speyer am 1. April 2017 wurde der Diözesanvorstand um zwei bisher vakante Ämter ergänzt. Mit Regina Mendel hat der Diözesanverband nun eine stellvertretende Vorsitzende und mit Elisabeth Reis eine Schatzmeisterin und kann gut gestärkt den Prozess Zukunftswerkstatt weiter vorantreiben.

Delegierte bzw. Ersatzdelegierte sind Marcella Hien, Hildegard Kraus, Anna Altinger und Elisabeth Reis für den Bundesverband und Christa Müller, Maria Kern, Antonia Heilmann und Regina Mendel für den Landesverband.

Auch für die Vertretung im Katholikenrat, Familienbund und im Frauenforum fanden sich interessierte Frauen, die in diesen Gremien zukünftig die Stimme des KDFB erheben.

Sabine Slawik, Vizepräsidentin des KDFB Bundesverbands (2. von rechts) und Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff (4. von rechts) mit den neu gewählten Frauen im Diözesanvorstand und in den Delegationen: Marcella Hien, Maria Kern, Anna Altinger, Schatzmeisterin Elisabeth Reis, Antonia Heilmann, Christa Müller, Hildegard Kraus und die stellvertretende Diözesanvorsitzende Regina Mendel (von links nach rechts).
Gruppenbild mit Frauen vor einem Logo des Katholischen Deutschen Frauenbundes

Prozess Zukunftswerkstatt: "Speyer" macht sich auf den Weg

Seit Frühjahr 2016 beschäftigt sich der Diözesanverband Speyer mit dem "Prozess Zukunftswerkstatt". Dazu gehören interne Treffen und öffentliche Veranstaltungen bis zum Jahresende, die sich gegenseitig ergänzen oder aufeinander aufbauen und schließlich in einem attraktiven Angebot für alle Mitglieder und Interessierte münden sollen.

"Wenn eine eine Reise tut, so kann sie was erzählen" - so gingen zum Auftakt des Prozesses einige Frauen aus dem erweiterten Diözesanvorstand Ende Juni auf (Dienst-) Reisen. Bildungsreferentin Anna Maria Kohler-Ulrich besuchte den Bildungsausschuss des Landesverbands und brachte aus München wertvolle Impulse für die Arbeit in der Diözese Speyer mit. Zum ersten Mal nahmen die Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff und die Geschäftsführerin Astrid Waller am KDFB-Dialogtag in Frankfurt teil. Auch sie kehrten mit einer Fülle an Anregungen für die Weiterentwicklung des Verbands zurück.

Zum Klausurtag Anfang Juli in Neustadt packten die drei dann aus ihrem "Reisegepäck" ihre Ideen aus und stellten zusammen mit weiteren Frauen aus dem Vorstand und den Arbeitskreisen die Weichen für den "Prozess Zukunftswerkstatt".

Für Mitte September waren alle Frauenbundfrauen aus dem Diözesanverband zum Kreativtag eingeladen. In einer Nachmittagsveranstaltung betrachteten die Frauen die Situation der Zweigvereine und tauschten ihre Erfahrungen über aktuelle Entwicklungen aus. Orientierung gaben dabei diese Leitfragen:

Sind wir einladend?, Sind wir sichtbar?, Sind wir offen für Neues?.

Diese Analyse sollte Mut machen, um weitere Mitglieder zu gewinnen und in der Arbeit vor Ort neue Akzente zu setzen.

Beim Planungstreffen der Führungskräfte aus den Zweigvereinen mit dem erweiterten Diözesanvorstand am 4. Oktober wurden die Anregungen aus den vorangegangenen Treffen zusammengetragen, ebenso die Ideen, die die Verantwortlichen aus ihren Zweigvereinen mitbrachten.

Das Ergebnis dieser Überlegungen liegt nun in Form des Diözesan-Jahresprogramms 2017 vor.

... und so geht's 2017 weiter

Mit dem "Prozess Zukunftswerkstatt" wollen wir unsere Zweigvereine und den Diözesanverband weiterentwickeln und zukunftsfähig machen. Möglichst viele KDFB Mitglieder sollen daran mitwirken können. Daher stand, eingebunden in die Delegiertenversammlung, am Samstag, dem 1. April 2017, ein Studienteil auf dem Programm, an dem neben den Zweigvereinsverantwortlichen alle Frauenbundfrauen teilnehmen konnten. Über 40 Teilnehmerinnen hörten gespannt, was ihnen Natascha Peters, Vorstandsreferentin im KDFB Bundesverband, unter dem Leitwort "Gemeinsam unterwegs - Der Prozess Zukunftswerkstatt geht weiter" mit auf den Weg gab. Die Referentin nahm die Herausforderungen des Wandels in den Blick. Ein Schaubild verdeutlichte, was anstehende Veränderungen in jedem Menschen auslösen können und wie frau von einer oft anfänglichen Irritation und Ablehnung zur Integration neuer Denkmuster kommen kann. In Arbeitsgruppen gab es dann Gelegenheit, die Reiselust im Frauenbund zu wecken, für ein sorgenfreies Reisen Vorbereitungen zu treffen, gut vorbereitet zu starten und die Stärken des Frauenbundes mit auf den Weg zu nehmen.

Als nächstes steht nun ein Termin an, zu dem sich der KDFB der Öffentlichkeit präsentiert. Am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, beteiligt sich der Diözesanverband mit einem Aktionsstand am "Tag der offenen Tür", den das Bistum Speyer anlässlich des Jubiläums "200 Jahre Neugründung des Bistums Speyer" organisiert.