Katholischer Deutscher Frauenbund
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KDFB-Diözesanverband begrüßt die Handreichung des Bistums Speyer

Lesen Sie hier die Stellungnahme des KDFB Diözesanverband Speyer vom 04.05.2018 zu einer Handreichung für wiederverheiratete Geschiedene, die das Bistum Speyer im April 2018 veröffentlicht hat: 

 

Der KDFB Diözesanverband hat mit Freude die Initiative des Bistums wahrgenommen, auf wiederverheiratete Geschiedene zuzugehen und sie zu seelsorgerlichen Gesprächen einzuladen, die einen Weg der Versöhnung mit der eigenen Ehegeschichte und der Kirche begleiten sollen.

Die Möglichkeit, in einem persönlichen Entscheidungsprozess auch die Frage nach dem Empfang der Sakramente beantworten zu können und zu dürfen, erscheint uns bahnbrechend.

Der KDFB Diözesanverband Speyer begrüßt dies als einen mutigen Aufbruch, der den Wunsch von Papst Franziskus, "die Augen vor Krisen und Zerbrechlichkeiten im Ehe- und Familienleben nicht zu verschließen und als Kirche auf die Menschen ehrlich und liebevoll zuzugehen" (Amoris laetitia) in unserem Bistum zur Wirklichkeit werden lassen kann.

Besonders danken möchten wir auch Herrn Bischof Dr. Wiesemann, der damit als einer der ersten deutschen Bischöfe einen solchen Schritt in seiner Diözese wagt.
Für den Vorstand: Monika Keggenhoff, Diözesanvorsitzende

 

Weitere Informationen auf der Internetseite des Bistums Speyer: zur Handreichung und weiteren Angeboten der Seelsorge im Bistum Speyer

Veranstaltung im Frühjahr 2018

Berufswunsch: katholische Priesterin

Podiumsgepräch mit der Theologin Jacqueline Straub und weiteren Gästen

 

Die Frage nach dem Zugang von Frauen zu den kirchlichen Weiheämtern beschäftigt uns immer wieder. Ist die Gestalt dieser Ämter sozusagen gottgewollt und unwandelbar, oder muss sie sich dem Wandel von Kirche und Gesellschaft anpassen, um selbst lebendig und glaubwürdig zu bleiben? Ist die Unteilbarkeit des kirchlichen Weiheamtes wirklich ein Grund dafür, dass Frauen nicht zu Diakoninnen geweiht werden können, oder lässt gerade diese Einheit den Schluss zu, dass alle Weiheämter für Frauen zugänglich sein müssen?

Gibt es - und gab es vielleicht schon immer - Frauen, die sich vorstellen können, das Priesteramt auszuüben?

Wir haben eine solche Frau bei uns zu Gast: Jacqueline Straub ist 29, katholische Theologin und spricht in aller Öffentlichkeit über ihre Berufung.

 

Wir laden Sie herzlich ein, am 4. Mai zu einem Podiumsgespräch nach Speyer zu kommen und bei einem konstruktiven Gespräch auch Ihre eigenen Erfahrungen und Vorstellungen „selbst-bewusst-offen“ mit einzubringen.

 

Weitere Informationen: Handzettel "Berufswunsch: katholische Priesterin" (pdf-Datei)

Diözesanvorstand um weitere Ämter neu besetzt

In der Delegiertenversammlung des KDFB Diözesanverbands Speyer am 1. April 2017 wurde der Diözesanvorstand um zwei bisher vakante Ämter ergänzt. Mit Regina Mendel hat der Diözesanverband nun eine stellvertretende Vorsitzende und mit Elisabeth Reis eine Schatzmeisterin und kann gut gestärkt den Prozess Zukunftswerkstatt weiter vorantreiben.

Delegierte bzw. Ersatzdelegierte sind Marcella Hien, Hildegard Kraus, Anna Altinger und Elisabeth Reis für den Bundesverband und Christa Müller, Maria Kern, Antonia Heilmann und Regina Mendel für den Landesverband.

Auch für die Vertretung im Katholikenrat, Familienbund und im Frauenforum fanden sich interessierte Frauen, die in diesen Gremien zukünftig die Stimme des KDFB erheben.

Sabine Slawik, Vizepräsidentin des KDFB Bundesverbands (2. von rechts) und Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff (4. von rechts) mit den neu gewählten Frauen im Diözesanvorstand und in den Delegationen: Marcella Hien, Maria Kern, Anna Altinger, Schatzmeisterin Elisabeth Reis, Antonia Heilmann, Christa Müller, Hildegard Kraus und die stellvertretende Diözesanvorsitzende Regina Mendel (von links nach rechts).
Gruppenbild mit Frauen vor einem Logo des Katholischen Deutschen Frauenbundes