Links vorne im Bild: KDFB-Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff, rechts im Bild (mit Hut) Christa Kuhn, stellvertretende kfd-Diözesanleiterin
Links vorne im Bild: KDFB-Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff, rechts im Bild (mit Hut) Christa Kuhn, stellvertretende kfd-Diözesanleiterin

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Es ist ein starkes Zeichen: Mehr als 130.000 Frauen und Männer haben sich mit ihrer Unterschrift der Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche angeschlossen. Diese wurden gestern, am Montag den 2. März 2020 in Mainz zum Auftakt der Frühjahrs-Vollversammlung der DBK in Mainz überreicht.
Mit dabei waren auch kfd- und KDFB-Frauen aus vielen Orten des Bistums Speyer.
"Wir sind begeistert vom Erfolg dieser Unterschriftenaktion. Uns war bewusst, dass vielen Frauen (und auch Männern) der Wunsch nach einer Erneuerung der Kirche unter den Nägeln brennt. Er bestärkt uns in unserem Tun, und jetzt werden wir erst recht nicht lockerlassen, trotz „Querida Amazonia“, freut sich Christa Kuhn, stellvertretende kfd-Diözesanleiterin. „Wir haben letztes Jahr auf dem Diözesankatholikentag schon begonnen, mit Erfolg Unterschriften für die kfd-Aktion „JA zur geschlechtergerechten Kirche zu sammeln.“
Auch die KDFB-Aktion „Maria schweige nicht“ hat zum Thema „Zugang für Frauen zu allen Diensten und Ämtern Unterschriften gesammelt. KDFB-Diözesanvorsitzende Monika Keggenhoff zu der Unterschriftenübergabe in Mainz: „Mir ist besonders aufgefallen, dass sowohl in den kurzen Gesprächen mit Bischof Kohlgraf, die er mit einzelnen Frauen im Vorfeld der Übergabe geführt hat, als auch in den  Statements der Bischöfe Bode und Marx die anwesenden Frauen viel mehr als früher als ernstzunehmende und gleichberechtigte Gesprächspartnerinnen angesprochen und wahrgenommen wurden., dass man mit ihrem Engagement rechnet und auf sie zählt.“
Die Forderungen von kfd und KDFB sind klar:
Wir wollen eine Kirche, in der Frauen Zugang zu allen Diensten und Ämtern haben und endlich zu 50 Prozent an allen Entscheidungen beteiligt sind.
Wir wollen eine Kirche, in der Frauen Führungsaufgaben übernehmen können und mit ihren Berufungen ernst genommen werden.
Eine Kirche, die zu den wichtigen Fragen und Themen gehört werden und glaubwürdig sein will, muss Geschlechtergerechtigkeit vorleben.
Alle Christinnen und Christen sind aufgrund ihrer Taufe dazu berufen, Zeugnis für das Evangelium zu geben, ihre Charismen einzusetzen und ihre Berufung zu leben.
Die Zeit ist reif, dass Frauen endlich gleichberechtigt die Kirche mitgestalten.
Text: kfd
Foto: kfd/Angelika Stehle