Katholischer Deutscher Frauenbund

Unterstützung der Solibrotaktion von Misereor

Traditionell beteiligen sich aus dem Diözesanverband Speyer verschiedene Zweigvereine während der Fastenzeit an der jährlichen Solibrotaktion, einer Spendenaktion an das Hilfswerk Misereor. Die Verantwortlichen der Zweigvereine gewinnen dafür ortsansässige Bäckereien, die im Aktionszeitraum entweder ein speziell entwickeltes Aktionsbrot anbieten oder aus ihrem Sortiment ein Brot auswählen, aus dessen Verkauf sie einen Anteil spenden. So ergeben am Ende der Aktion viele kleine Brotspenden eine stattliche Spendensumme, die einem Hilfsprojekt von Misereor zugutekommt.

Spenden aus dem Diözesanverband Speyer gehen in 2016 nach Haiti

An der Solibrotaktion 2016 beteiligten sich die Zweigvereine Bellheim, Ludwigshafen Herz Jesu, Maikammer, Neustadt St. Pius und Weidenthal.

Mit den Spenden in Höhe von 2.518,00 Euro unterstützen die Käuferinnen und Käufer der Aktionsbrote das Misereor Projekt "Waldgärten - Hoffnung für ein geschundenes Land" auf Haiti.

Das Bild zeigt Maria Kern vom Zweigverein Bellheim bei der Übergabe der "Dankeschön"-Urkunde an Annette Kaiser, Inhaberin der Bäckerei Kaiser in Bellheim.

Weitere Informationen zur Solibrotaktion auf der Internetseite von Misereor

Eigene Frauenbund-Projekte

Partnerschaft mit Familienfrauen aus Ruanda

Durch die Vermittlung von Bischof Thadee Ntihinyurwa, damals Bischof von Cyangugu, kam 1986 eine Partnerschaft zwischen den Frauen einer Familiengruppe, der A.G.I. - Agisiyo Gatolika Y'Ingo - Action Catholique des Familles - aus Cyangugu (Ruanda) und dem Diözesanverband Speyer zustande. Briefe und Fotos wurden ausgetauscht. Der Diözesanverband Speyer versuchte, durch finanzielle Hilfe ein gemeinsames landwirtschaftliches Projekt der Partnerinnen auf den Weg zu bringen. In diesem armen Land ist die Grundversorgung der Bevölkerung auf die kleinbürgerliche Landwirtschaft, in der vor allem die Frauen arbeiten, dringend angewiesen. So setzte man große Hoffnung auf ein Ziegenzucht-Programm. Die Partnerschaft wurde von Abbé Ndorimana gestützt und mit Briefen begleitet. Abbé Ndorimana weilte von Herbst 1989 bis Ende 1993 zu Studienzwecken in Rom. Im Oktober 1991 kam er nach Speyer, um sich mit einer Gruppe des KDFB zu treffen, auch, um die zeitweilig ins Stocken geratene Partnerschaft wieder zu beleben. Das Band wurde erneut durch den fürchterlichen Bürgerkrieg 1994 in Ruanda zerschnitten. Im September 2000 war Abbé Aphrodise Kaberuka zu Gast in Speyer, um über das Leben der Menschen in Ruanda, insbesondere der Frauen, zu berichten.

Partnerschaft mit Frauen aus Nazareth

Seit 1994/95 besteht unsere Partnerschaft mit Frauen aus dem Projekt "Al Tufula" in Nazarth / Israel. Wir haben uns 1994 anlässlich eines Besuchs von 14 jüdischen und palästinensischen Frauen in Deutschland kennengelernt. 1995 waren wir, 14 deutsche Frauen aus der Diözese Speyer, zum Gegenbesuch in Nazareth, der größten arabischen Stadt Israels.

Wir erfuhren von der besonderen Lage der palästinensischen Gesellschaft Israels und hierbei vor allem von den Bedürfnissen der Frauen und Kinder vor dem Hintergrund des ständig schwelenden Nah-Ost-Konflikts.

Nabila Espanioly, die Leiterin des Frauenprojekts "Al Tufula", vermittelte uns einen differenzierten Einblick in ihre Arbeit mit palästinensischen Frauen und Kindern.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir hier den Flyer für Sie: