„Wenn aus dem Glauben Taten wachsen“
Warum das Engagement im Frauenbund so wichtig ist
Dieses Thema durchzog die Delegiertenversammlung des KDFB am 5. Mai wie ein roter Faden. Im Gottesdienst entfalteten Frauen aus dem AK „Glaube und Kirche“ ihre Gedanken zur Lesung aus der Apg, in der vom unerschrockenen Engagement des Petrus und Johannes berichtet wird. Ingrid Fischbach, Präsidentin des Bundesverbandes des KDFB, ging in ihrem Vortrag auf die gesellschaftspolitische Bedeutung der engagierten Arbeit im KDFB ein.
Sie erinnerte an Frauen der Bibel und der Kirchengeschichte, die sich für die Weitergabe des Glaubens wie auch für die Rechte der Frauen eingesetzt haben, und die bis heute Vorbilder und Motor für unser Engagement sein können. Die Referentin führte vor Augen, was alles schon durch den Einsatz von engagierten Frauen im KDFB erreicht wurde: So etwa die Abschaffung der Beschneidung in Benim, die Unterstützung von Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf oder Handlungsimpulse zum Klimaschutz – um nur einige Beispiele zu nennen.
„Wir dürfen nicht nachlassen für die Verwirklichung unserer Visionen einzutreten“, so ihr Appell an die Delegierten, und sie nannte hier die bessere Anerkennung der Kindererziehungszeiten im Rentenrecht – eine Forderung die der KDFB schon seit Jahren vertritt, sowie die Unterstützung des Equal-Pay Day, der gleichen Lohn für gleiche Arbeit fordert. Wir dürfen nicht schweigen, denn nur wir selbst können unserer Interessen vertreten- und es ist unsere Gemeinschaft, die uns stark macht. Davon lassen sich auch jüngere Frauen begeistern, die sich in einer überschaubaren Projektarbeit durchaus auch für ehrenamtliches Engagement ansprechen lassen.
Neuwahlen und Verabschiedungen
Mit dem bewährten Vorstand weiter in die Zukunft – so lässt sich das Ergebnis der Neuwahlen im Diözesanvorstand bei der Delegiertenversammlung am 05. Mai zusammenfassen.
Im Amt bleiben Irene Wimmi als erste Vorsitzende, Edith Roser als Stellvertreterin und Monika Litzka als Schatzmeisterin. Marcella Hien übernimmt das Amt der Schriftführerin, der Posten der zweiten stv. Vorsitzenden konnte nicht besetzt werden.
Als Arbeitskreisleiterinnen wurden Brunhilde Frickel-Faulstich für den AK „Eine Welt“ und Uli Groß für den AK „Glaube und Kirche“ bestätigt. Monika Litzka, Leiterinnen des AK „Ehe und Familie“, Marcella Hien, Leiterin des AK „Gesellschaft und Politik“, Erika Forler, Leiterin des AK „Medien“, Bärbel Bednorz, Leiterin des AK Sozial-caritative Aufgaben“, Susanne Bernhard, Leiterin des AK „Junge Frauen und Mütter“ sowie Lucia Walter, Leiterin des AK „Frauen ab der Lebensmitte“ standen nicht mehr zur Wahl und wurden mit einem herzlichen Dankeschön für ihr jahrelanges unermüdliches Engagement verabschiedet.
Um das Jahresprogramm 2012 zu erarbeiten wurde eine Projektgruppe gebildet.
Auch im VerbraucherService wurde der Vorstand neu gewählt. Vorsitzende bleibt Elvira Biedermann, ihre Stellvertreterinnen sind Ingrid Fried und Gunda Lindler. Schatzmeisterin bleibt Linda Dennhardt, der Posten der Schriftführerin bleibt vakant.
Bleibt zu hoffen und dafür zu werben, dass sich auch in Zukunft immer wieder Frauen anstecken lassen von der Freude, die aus dem gemeinsamen Eintreten für unsere Anliegen und unseren Glauben erwächst.

